Kategorie-Archiv: Konzerte / Events

30 Jahre Zelt-Musik-Festival – gekrönt von Putten, Posaunen und guter Musik

ZMF-Gelände 2011 by Klaus PolkowskiZum 30. Mal werden diesen Sommer 120.000 Zelt-Liebhaber, Musik-Fans und Festival-Freunde vor den Toren Freiburgs zwischen grünen Hügeln in Nachbarschaft zum Tiergehege und Naturerlebnispark Mundenhof zusammen feiern.

Für dieses runde Geburtstagsfest arbeitet die Festivalorganisation fieberhaft an einem besonders „runden“ Programm, das die unterschiedlichen kulturellen und vor allem musikalischen Facetten des Festivals widerspiegelt. Nationale und internationale Stars und Newcomer unterschiedlichster Couleur werden wieder die Grenzen zwischen Generationen und Musikstilen schwinden lassen. Im Zirkuszelt gratulieren ein Reigen von großen Namen dem ZMF: Als erste Künstlerin tritt die einmalige Patti Smith mit Band auf (4.7.), weiter geht es mit Bluesstar Keb‘ Mo‘ (5.7.). Natürlich darf Dieter Thomas Kuhn & Band nicht fehlen (6.7.). Auch das jüngere und jungebliebene Publikum feiert mit: Jupiter Jones und Young Rebel Set im Doppelpack (7.7.), Rockaction mit The BossHoss (11.7.), Singer-Songwriter-Star Tim Bendzko (14.7.) Senkrechtstarter Popgirl-Duo Boy (20.7.) und HipHop-Großmeister Blumentopf und Dendemann (21.7.).

Janelle Monáe (10.7.) kommt wieder und wird erneut alle mit ihrer Show begeistern und auch die japanischen Trommler Gocoo (17.7.) finden ihren Weg zurück ins Zirkuszelt. Die Tradition der Konzeptabende wird auch im 30. Jahr weitergeführt: Night of the Gipsies (Vano Bamberger & Band, Cafe Royal Salonorchester, Andreas Varady Trio 9.7.) A-cappella-Nacht (Rockapella, Montezuma’s Revenge und Unduzo 16.7.) und natürlich am 8.7. die ZMFGala (Philharmonisches Orchester Freiburg, Ltg: Enrique Ugarte mit Daniel Müller-Schott, Cécile Verny Quartet, Jazzchor Freiburg, Brenda Boykin, Ensemble FisFüz, maybebop, Die Schönen der Nacht, J. Hollerbach ZMF-Preis 2012, Klaus Gülker, Max Mutzke, Perry Robinson, Fritz Rau ZMFEhrenpreis 2012).
Abgerundet wird das Geburtstagsfest mit ZMF-Premieren von Hubert von Goisern 18.7. Caro Emerald (19.7.), Melody Gardot (12.7.), Kurt Krömer (13.7.) In Extremo (15.7.).
Im Spiegelzelt treten musikalische treue Freunde des ZMF auf (Jess Jochimsen & Alexander Paeffgen 12.7.; Diese wunderbare Band 17.7., Brenda Boykin Band 6.7.; Wallgraben Theater 9.7.) und das Programm birgt auch Überraschungen wie gleich zu Beginn mit Funky HipHop-Brazilian-Beats aus Neuseeland (Batucada Soundmachine 4.7.). Es wird erstaunlicher Circus-Swing aus United Kingdom geboten (Gabby Young & Other Animals 14.7.) und
argentinischer Tango (Daniel Melingo 20.7.), Songwriter-Entdeckungen (Tiemo Hauer 13.7.), die bayrische Kabarettisten-Ikone (Gerhard Polt 5.7.), „Actionhelden“ (Gonzales la Familia und Contenance in the Fridge), Rock aus Amerika und Deutschland (The Walkabouts 11.7. und Stereolove 15.7.), Reggae-Afro-Soul mit Authentizität (Nneka 16.7.), erstklassige Klassik (Russisches Kammerorchester St. Petersburg 15.7.) treibende DJ-Nächte und indischer Bhangra Funk Dhol ’n‘ Brass (Red Baraat 22.7.) im kleineren Rahmen zu entdecken.

Eine weitere Besonderheit des Zelt-Musik-Festivals ist der eintrittsfreie Zugang zum Gelände und das Gratis-Actionprogramm, das auf drei Bühnen Konzerte, Kleinkunst und Jugendkultur bietet.

Seit fünf Jahren arbeitet das Zelt-Musik-Festival im Rahmen des Programms „Youngstars in Action – Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche“ mit dem Jugendbildungswerk Freiburg zusammen. Das Programm wird vom Förderkreis Freiburger Musikfestivals unterstützt und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Es gibt
gemeinsame Workshops (Foto, Bandcoaching, Rap, Kunst …) und Mitmach-Aktionen (Zirkuskünste, Kunstrasen,…) und junge Talente bekommen die Chance auf einer ZMF-Bühne aufzutreten. Mehr dazu ab Mai auf www.action.zmf.de.

Die Mischung aus Zeltlandschaft, Natur und Kultur lässt die Besucher in ein unvergessliches Flair eintauchen. Das ZMF ist ein Ort der Begegnung und des kulturellen Miteinanders: Live-Musik, Artistik, Kamelreiten, badische Weingemütlichkeit und Picknickstimmung. Es ist nicht nur ein Musik-Festival, sondern bietet auch viele kleine Erlebnisse zum Zuschauen, Staunen und
Mitmachen, einen Ort zum Feiern und Freunde treffen.

Zum 30. Mal freuen sich die zahlreichen ZMF-Freunde auf dieses besondere Miteinander und auf die über 100 Veranstaltungen.

NEUES VOM NETZWERK JUNGE OHREN

„Musik.Zeit.Geschehen“ zum Nachhören

Im zweiten Teil der Trilogie „Musik.Zeit.Geschehen“ im Bundesfinanzministerium ging es im Februar um Klassik und Jazz in der DDR. Überraschende Begegnungen mit Musik bot der RIAS Kammerchor mit einer Uraufführung von Helmut Zapf für Paternoster und Chor, Günter „Baby“ Sommer und Ulrich Gumpert ließen den Jazz einziehen. Vorträge hielten u. a. Jazz-Experte Wolf Kampmann und Prof. Frank Schneider. Eindrücke dieses Abends gibt es zum Nachhören: Der Beitrag (30 min) des Deutschlandradio Kultur vom 26.02.12 (Musikfeuilleton) steht für Interessierte auf der Website des BMF zur Verfügung. Webseite BMF > Link zur Audiodatei am Ende der Seite

Neu beim netzwerk junge ohren

Wir begrüßen im März zwei neue Teilnehmer im netzwerk junge ohren:

Michael Gärtner studierte Pauke und Schlagzeug in Nürnberg und München. Neben seiner Tätigkeit im Orchester (u. a. Deutsche Radiophilharmonie) musiziert er in verschiedenen Ensembles. 2000 gründete er sein CD-Label perc.pro, das sich insbesondere Formationen und Projekten außerhalb des musikalischen Mainstreams widmet und neue Formen für klassische Musik sucht und fördert. MailScanner has detected a possible fraud attempt from „www.jungeohren.com“ claiming to be Michael Gärtner/perc.pro auf jungeohren.com | Webseite

MEHR MUSIK! Augsburg will Kinder und Jugendliche in Augsburg und der Region an Neue Musik heranführen. Mit einer Vielzahl von Angeboten werden verschiedenste Gruppierungen angesprochen – vom Musikliebhaber über „Höranfänger“ bis hin zu Musikstudenten und Schüler/innen. Darüber hinaus bietet MEHR MUSIK!  regelmäßig Weiterbildungsangebote für Lehrer, Musiker und Multiplikatoren an, um die Vermittlung Neuer Musik über das Projekt hinaus nachhaltig zu fördern. 2010 wurden zwei Projekte von MEHR MUSIK! mit dem junge ohren preis ausgezeichnet. MailScanner has detected a possible fraud attempt from „www.jungeohren.com“ claiming to be MEHR MUSIK! auf jungeohren.com | Webseite

junge ohren preis 2012

Für sein Gastspiel beim YEAH! Award & Festival hat der junge ohren preis im vergangenen Jahr auf eine eigene Veranstaltung verzichtet. In diesem Jahr darf der jop! wieder als Solist glänzen und wir freuen uns sehr, dass wir mit der Preisverleihung 2012 nach Hamburg ziehen. Kooperationspartner sind u. a. der NDR und die Elbphilharmonie, die Hochschule für Musik und Theater sowie der Landesmusikrat Hamburg. Die Planung läuft bereits auf Hochtouren und wir werden Sie auf dem Laufenden halten, welches Programm Sie erwarten dürfen. Den Termin können Sie sich schon jetzt im Kalender anstreichen: 16. und 17. November 2012 in Hamburg

KONFERENZEN & KONGRESSE

WÜRZBURG

Kongress „Spielraum Instrument und Stimme“

Um das Spielen als musikpädagogische Herausforderung geht es beim Kongress des Verbands Bayerischer Sing- und Musikschulen. Wird ein Instrument gelernt, um es spielen zu können oder wird ein Instrument gespielt, um es dabei zu lernen? Spielen jedenfalls ist eine Fertigkeit, die jeder Mensch besitzt. Dieses Potenzial gilt es auch im Musikunterricht zu nutzen. Darüber hinaus bietet der Kongress ein Forum für den Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, Studierenden und Referenten. Anmeldeschluss ist der 9. März. 23./24. März, Hochschule für Musik Würzburg, Gebäude am Residenzplatz, Information und Anmeldung

ZÜRICH

Tagung „Musikvermittlung – auf dem Weg zur Partizipation?“

Welche Ziele werden mit Musikvermittlung eigentlich verfolgt, welche erreicht? Und welchen Stellenwert hat dabei die Partizipation? Die Tagung an der Zürcher Hochschule der Künste verschafft Einblicke in aktuelle Vermittlungsprojekte und fördert die kritische Auseinandersetzung mit neuesten Entwicklungstendenzen. Die Referenten Michael Eidenbenz, Martin Tröndle, Markus Fein und Ingrid Allwardt reflektieren Kriterien, Ziele und Aufgaben von Musikvermittlungsangeboten und thematisieren Berufsperspektiven. 31. März, 9.30-17 Uhr, Zürcher Hochschule der Künste, Departement Musik, Großer Saal, Information und Anmeldung

WORKSHOPS & FORTBILDUNGEN

WOLFENBÜTTEL

Rhythm to Dance

Der „Rhythm is it“-Choreograph Royston Maldoom bietet einen Einblick in Erfahrungen mit Tanzprojekten. In Übungen vermittelt er ganz praktisch und ausführlich Strategien seiner Kunst und spricht über seine Arbeitsphilosophie und -methode, die der Tanzpädagogik allgemein so viel Aufmerksamkeit beschert haben. Dazu werden Filmbeispiele aus seinen anderen, hier bislang nicht so bekannten, Tanzprojekten in Afrika und Südamerika gezeigt. Unterstützt wird der Workshop von der Deutschen Orchestervereinigung. Anmeldeschluss: 15. Mai. 13.-15. Juli, Bundesakademie für kulturelle Bildung, Information und Anmeldung.

SURFTIPP

„Angedockt: Orchester 3.0“ bloggt

Elbphilharmonie Kompass bietet im April im Kontext von drei Konzerten mit dem Gustav Mahler Jugendorchester, dem Bundesjugendorchester und der Jungen Deutsche Philharmonie die Möglichkeit „anzudocken“: Rund um die Konzerte sind Jugendliche und junge Erwachsene eingeladen, sich selbst kreativ einzubringen – sei es bei der Gestaltung von Programmheften, bei Ausstellungen auf den Fluren der Laeiszhalle, Licht-Installationen im Konzertsaal, Konzerteinführungen von Jugendlichen für Jugendliche, Begegnungen mit den Musikern und, und, und. Ein Blog begleitet die Aktivitäten, zu finden unter: http://orchesterdreipunktnull.com

AUSSCHREIBUNGEN

HAMBURG

Körber Masterclass on Music Education in Residence of Elbphilharmonie

Die Körber Masterclass on Music Education sucht wieder Menschen, die sich für Musik begeistern können und andere für Musik begeistern wollen. Junge MusikvermittlerInnen werden zu einem anderthalbjährigen Reisestipendium eingeladen und lernen namhafte Kulturinstitutionen kennen. Die Ausschreibung für die nächste Runde (Dauer: Herbst 2012 bis Frühjahr 2014) ist in Vorbereitung. Weitere Informationen sowie alle Bewerbungsmodalitäten finden Sie ab Ende Februar 2012 hier.


BUNDESWEIT

Neue Ausschreibung: MIXED UP Wettbewerb

Es ist soweit: der bundesweite Wettbewerb MIXED UP für Kooperationen zwischen Kultur und Schule geht in die achte Runde! Ausgezeichnet werden gelungene Modelle der Zusammenarbeit zwischen Kultur und Schule. Zu gewinnen sind insgesamt 6 Preise im Wert von je 2.500 Euro. Außerdem gibt es den StartUp Preis für Neueinsteiger in der Kooperationslandschaft von Kultur und Schule sowie einen Jugendjurypreis und den Sonderpreis „KulturLand“ für Kooperationen im ländlichen Raum. Bewerbung bis zum 1. April unter http://www.kultur-macht-schule.de/?id=834

BUNDESWEIT

Bildungsideen gesucht!

Zum zweiten Mal schreibt die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und in Kooperation mit der Vodafone Stiftung Deutschland den Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ aus. Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Bildungschancen“ werden herausragende Projekte und Initiativen gesucht, die Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche in besonderer Weise fördern. Anmeldeschluss: 2. April. Weitere Informationen

TIPPS & TERMINE

LEIPZIG

„Das SINGEN bringt große Freud“

Zum 150. Jubiläum des traditionsreichen GewandhausChores singen Leipziger Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Ensemble und der Band L‘art de passage. In einem mehrwöchigen Probenprozess haben sie mit dem Gewandhaus-Chorleiter Gregor Meyer populäre Volkslieder neu interpretiert und lassen die Schönheit in Melodie und Text auf neue Weise hörbar werden. 10. März, 11 Uhr, Gewandhaus, Mendelssohn-Saal, Konzertinformation.

BERLIN

„Keloğlan und die 40 Räuber“

Im Märchenkonzert rund um die Erlebnisse des Bauernjungen Keloğlan trifft das Ensemble Olivinn unter der Leitung von Sinem Altan auf zwei Schlagzeuger und fünf BlechbläserInnen des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSBrass). Gemeinsam sorgen sie für eine einzigartige deutsch-türkische Ko-Produktion. Ausgezeichnet mit dem Sonderpreis des junge ohren preis 2011. 11. März, 16 Uhr, Atze Musiktheater, Konzertinformation

BERN

3. Lauschangriff – Orchesterolympiade

Ohne schwarzen Anzug und Kravatte, dafür aber in Trainingshose und mit Schweißband treten die Musiker des Berner Symphonieorchesters unter der Leitung von Jesko Sirvend bei der Orchesterolympiade an. Mit Musik von Strauss, Elgar und Copland wetteifern sie in neu definierten Disziplinen um die höchsten Töne und die skurrilsten Geräusche. Festgelegt wurden die Disziplinen vom Theater Kontrapunkt mit Frank Schulz und Annette Bieker (Inszenierung und Schauspiel). 11. März, 14.30 Uhr, Kultur-Casino, Großer Saal, Konzertinformation

POTSDAM

Familienkonzert „Till Eulenspiegel“

Till Eulenspiegels lustige Streiche op. 28 von Richard Strauss in einem Arrangement von Brett Dean stehen auf dem Programm der Kammerakademie Potsdam. Junge wie alte Zuhörer begegnen einem Esel, einer Prinzessin und finden sich auf einem verwüsteten mittelalterlichen Markt wieder. Es spielen Mitglieder der Kammerakademie Potsdam unter Peter Rainer (Leitung und Moderation). 11. März, 15 Uhr, Nikolaisaal, Konzertinformation

BERLIN

OPEN YOUR EARS: Raumklang – Klangraum

Mit akustischen und klanglichen Phänomenen und ihrer Auswirkung auf das Hören beschäftigt sich das neue Projekt von open your ears am Konzerthaus Berlin. Ausgangspunkt für die mehrmonatigen Workshops in Schulen waren Werke wie das berühmte „Echo“ von Orlando di Lasso, mehrchörige Werke des Barock bis hin zu Fernklangkompositionen der Neuen Musik und Raummusiken der Gegenwart. Als Höhepunkt des Abschlusskonzerts gibt es eine Uraufführung von Helmut Oehring für das Konzerthausorchester und mehrere Gruppen von Jugendlichen der beteiligten Schulen. 22. März, 19 Uhr, Konzerthaus, Großer Saal, Konzertinformation

STUTTGART

SWR Young CLASSIX – Sprayen auf sinfonische Musik

Inspiriert durch die Wandbemalungen im alten Pompeij schrieb der Komponist Magnus Lindberg 2009 sein Werk „Graffiti für Chor und Orchester“. Nun gehen Jugendliche des Hölderin-Gymnasiums Stuttgart auf künstlerische Spurensuche und machen sich unter Anleitung eines Sprayers selbst an die Arbeit. Öffentliche Präsentation der entstandenen Graffitis bei den Abendkonzerten des Radio-Sinfonieorchesters Stuttgart des SWR unter der Leitung von Stéphane Denève. 22./23. März, 20 Uhr, Liederhalle, Ausstellung der Graffiti-Wände im Foyer zum Beethoven. Weitere Information

DUISBURG

4. Kinderkonzert Jorinde und Joringel

Nach dem berühmten Märchen der Gebrüder Grimm entstand als Zusammenarbeit von klasse.klassik (Duisburger Philharmoniker) mit Schülern der Realschule Süd und der Theaterwerkstatt der NMKS ein musikalisches Schattentheater. Ob es Joringel gelingen wird, mit Hilfe einer geheimnisvollen Blume seine geliebte Jorinde aus dem goldenen Käfig der Erzzauberin zu befreien? 25. März, 11 und 15 Uhr, Theater, Opernfoyer, Konzertinformation


BERLIN

„2x hören“ am Konzerthaus

In der Veranstaltungsreihe „2 x hören“ wird ein modernes Werk gleich zweimal gespielt. Zwischen den Aufführungen unterhält sich der Moderator Arno Lücker mit den ausführenden Musikern über das jeweilige Stück. Mit Katia Guedes als Gesangssolistin widmet sich das modern art ensemble einem Werk, das die religiöse Ekstase einer Nonne aus dem 16. Jahrhundert musikalisch nachbildet: „Infinito nero“ von Salvatore Sciarrino. 26. März, 20 Uhr, Werner-Otto-Saal. Konzertinformation

29. Zelt-Musik-Festival

Das war die Kulturzeltstadt im Sommer:

Auch dieses Jahr war das ZMF mit 15 Tagen Sonne verwöhnt. Zahlreiche Stars, Künstler und Artisten, machten die Zeltstadt vor den Toren Freiburgs 19 Tage lang zu einem Treffpunkt für Musikfreunde und Kulturliebhaber. Trotz der manchmal kühlen Temperaturen am Abend kamen zahlreiche ZMF-Freunde zum Festival auf den Mundenhof, schlenderten über die Hügel und zwischen den Zelten, genossen die einmalige ZMF-Stimmung von Lichtern, Musik, Kleinkünstlern und Jugendkultur-Aktionen und lauschten den Konzerten des Hauptprogrammes.

Für viele war in diesem Jahr die Show der kleinen Amerikanerin Janelle Monáe die Entdeckung und ein Augenöffner. Musikalische Höhepunkte waren gewiss der Auftritt von Lyle Lovett, die A-cappella-Nacht mit The Swingle Singers und maybebop und Till Brönner. Das Publikum feierte die Jacques Brel Nacht mit Dominique Horwitz und dem Philharmonischen Orchester Freiburg unter der Leitung von Enrique Ugarte mit stehenden Ovationen. Die ZMF-Gala mit Giora Feidman war ausverkauft und die Besucher begeistert von diesem großartigen Klarinettisten und seinen Musikern. Auch der ZMF-Preisträger 2011 Moye Kolodin hat mit seinem Klavierspiel die Besucher tief beeindruckt.

Im Spiegelzelt waren die Konzerte von Irie Révoltés, Oquestrada, Katzenjammer und Hazmat Modine für die Künstler und das Publikum unvergessliche Erlebnisse, gerade auch dank der wunderschönen Atmosphäre des Zeltes, das eigentlich für solche Künstler eine zu kleine Kapazität hat. Doch das ZMF sieht genau hier den Reiz für das Publikum.

Alles in Action 2011

Mit über 22.000 Besuchern war das ZMF-Actionprogramm wieder sehr beliebt. Mit dabei waren z. Bsp. so unterschiedliche Veranstaltungen wie die Fado-Sängerin Sara Isabel, die Bands des Omaha-Labels und großartiges junge Artisten des Kinder- und Jugendzirkusfestival. Die zahlreichen Künstler und Musiker, darunter auch gute Action-Freunde wie Bella & Schröder haben über 19 Tage die Actionbühnen gerockt, tolle Shows abgeliefert und die ZMF-Besucher begeistert – und das Alles bei freiem Eintritt!

Action-Höhepunkte waren das Konzert der Schweizer Band Groombridge und die Ska-Punk Formation Contenance in the Fridge, die das Fürstenbergzelt zum Beben brachten. YoungStars in Action, das Programm für Kulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche, konnte wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche erreichen und begeistern. Die Jugendkulturnacht am 1.7. in Zusammenarbeit mit dem JBW war gut besucht. Der neue Fotografie-Workshop wurde sehr gut angenommen und der Workshop mit Axel Zwingenberger in der Jazz& Rock Schulen wurde von 20 Interessierten besucht. Bei den Mitmach-Aktionen war der Drumcircle von Murat Coskun mit 120 spontanen Trommlern ein absoluter Erfolg.

Danke allen Besuchern und Mitwirkenden des diesjährigen Actionprogrammes. Es hat Spaß gemacht!

MERKEN: Das 30. Zelt-Musik-Festival vom 4. bis 22. Juli 2012

Musikfestival „2000+1 Nacht – Fantastisches aus Klassik und Jazz"

Zum elften Mal findet das „Musikfestival 2000 + 1 Nacht – Fantastisches aus Klassik und Jazz“ im Schlosspark und Schloss Schlettau statt – in diesem Jahr unter dem Titel „Traumtänze“.

Traumtänze ungarischer Art, deren farbenfrohe und feurige Rhythmen den zweiten Teil der „Abendstunde im Spätherbst“ begleiten, leiten am Freitag zu einem wahren „Feuertanz“ mit dem König der Zigeunergeiger Roby Lakatos. Mit seinem Ensemble wird er ein musikalisches Feuerwerk entfachen, welches die Zuhörer von ihren Plätzen reißen wird.

Cristin Claas, nicht nur bei den „Dresdner Jazztagen“ gern gesehener Gast, wird mit ihrem Programm „In Zeiten wie diesen“ durch Poesie die Welten von Tanz und Traum verbinden. Mit ihrer wunderschönen Stimme – begleitet von Klavier und Gitarre – gelingt es ihr mit Sicherheit, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Uschi Brüning, ein Name für sich, wird mit ihrer Bühnenpräsenz und ihren Musikerkollegen Ernst-Ludwig Petrowsky und dem Matthias Bätzel Trio ein Konzert der „Extraklasse“ bieten.

Tobias Forster, Echo-Preisträger (mit den Klazzbrothers) ist nicht nur ein begnadeter Pianist, sondern auch ein hervorragender Komponist und Arrangeur. Mit seinem Trio und den Annaberger Kammersolisten wird das letzte Konzert dieses kleinen aber feinen Festivals unter dem Titel „Tastenzauber und Saitensprünge“ ein grenzüberschreitender Brückenschlag zwischen Klassik und Jazz sein. Als Hommage an die großen Komponisten, wie Johann Sebastian Bach und Ludwig v. Beethoven, die viele Stücke für Tasteninstrumente geschrieben haben und selbst exzellente Meister am Klavier waren, ist gerade im Liszt-Jahr (200. Todestag) dieser Abend besonders dem Komponisten Franz Liszt gewidmet.

Mehr Infos unter: www.schloss-schlettau.de.

Karlsruhe klingt – music to go

Am 9. Juli / Musikfestival von Studierenden für die Karlsruher Bürger

Oper vor dem Bauzaun, Kammermusik im Modegeschäft, Blechbläser auf dem Brunnen: Am Samstag, 9. Juli, werden die Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe die Karlsruher Innenstadt wieder in einen Freiluft-Konzertsaal verwandeln. „Karlsruhe klingt – music to go“ heißt das Festival, das Hochschule für Musik Karlsruhe, Stadtmarketing Karlsruhe GmbH, KASIG und City Initiative Karlsruhe (CIK) innerhalb des Kooperationsmarketings zum dritten Mal präsentieren. Die Schirmherrschaft hat auch in diesem Jahr Karlsruhes Oberbürgermeister Heinz Fenrich übernommen.

„Mit dem gemeinsamen Projekt leisten die Partner und die Hochschule für Musik Karlsruhe einen wichtigen Beitrag zur ‚Studenten- und Wissenschaftsstadt Karlsruhe‘ und zum Kooperationsmarketing“, erklärt das Stadtoberhaupt. „Die Lebendigkeit einer Großstadt wird nicht nur geprägt durch Bauwerke und Parks, sondern auch durch Klänge, durch Musik. Music to go ist ein Musikfestival von Studierenden für die Karlsruher Bürger.“

An dreizehn Orten in der Innenstadt treten am Samstagnachmittag zwischen 16 und 20 Uhr zahlreiche Ensembles mit Studierenden der Hochschule auf. Zur besten Einkaufszeit ist das Publikum eingeladen zum Zuhören und Zuschauen, zum Umherschlendern und Verweilen.

OB Fenrich und Prof. Hartmut Höll, Rektor der Hochschule für Musik Karlsruhe, werden um 16 Uhr auf dem Ludwigsplatz das Startsignal zum Festival geben: Blechbläser und Schlagwerker eröffnen mit Händels „Feuerwerksmusik“ und im Anschluss folgen Sambarhythmen der Gruppe Samba-Batucada.

Zwischen 17 und 19.30 Uhr wird Karlsruhes Innenstadt zum Freiluft-Konzertsaal: In der Karstadt-Cafeteria wird Caféhausmusik vom Feinsten geboten. Am Bauzaun in der Lammstraße erleben die Zuschauer moderne Oper. Auf dem Dach des Tiefgaragenzugangs am Friedrichsplatz spielen Trompeter Fanfaren und mehr, der Garten der Badischen Landesbibliothek bietet die passende Atmosphäre für Antonin Dvořaks, Serenade d-Moll für Bläser mit dem Holzbläserensemble der Hochschule für Musik Karlsruhe. Im Infopavillon „K.“ ist die Liedklasse mit dem Chanson Programm „In mir klingt ein Lied“ zu erleben. Auf dem Ludwigsplatz spielt im Anschluss an die Eröffnung die Big Band unter der Leitung des Karlsruher Jazz-Saxophonisten Peter Lehel. Opernszenen bekommt das Publikum in der gallery artpark/pART-Room in der Herrenstraße zu sehen. Ein Streichensemble präsentiert sich im Musikhaus Schlaile. Auch die jüngsten Talente der Hochschule für Musik Karlsruhe sind vertreten: das SpardaPreCollege spielt Solo- und Kammermusikwerke im Modehaus Schöpf. Das Gelbe Seiten Café wird von Elektronikensembles und modernen Kompositionen unter der Leitung von Prof. Gérard Buquet bespielt. Beim großen Finale um 20 Uhr tritt mit „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgski das Blechbläserensemble unter der Leitung von Prof. Will Sanders auf dem Brunnen vor der Kirche St. Stephan auf.

Grundidee des Projekts ist es, heraus aus den Übungsräumen, hinein in die Stadt zu gehen. Die international renommierte Hochschule für Musik in Karlsruhe, an der herausragende Künstlerpersönlichkeiten wie Prof. Wolfgang Rihm unterrichten und die Studierende aus aller Welt anzieht, präsentiert damit ihre künstlerische Vielseitigkeit, ihr hohes Ausbildungsniveau und ihre Bedeutung als einer der größten Kulturveranstalter der Region.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.stadtmarketing-karlsruhe.de und www.hfm-karlsruhe.de.

I-Motion wählt ticketscript als exklusiven Ticketing-Partner im Bereich Online-Ticketing

Berlin, 25. Mai 2011 – Ticketscript hat mit I-Motion, Deutschlands führendem Festivalveranstalter im Bereich der elektronischen Musik, für die kommenden Jahre einen exklusiven und langfristigen Kooperationsvertrag geschlossen: Auf den eigenen Event-Websites und den Facebook-Auftritten der Veranstaltungen können Eintrittskarten künftig direkt als bequeme Print@Home-Tickets über die ticketscript-Software erworben werden.

Im Rahmen der Partnerschaft wird ticketscript exklusiver Partner für den Bereich Online-Ticketing und übernimmt sowohl die gesamte Kaufabwicklung, als auch die Besucher-Registrierung, Ticketausstellung und Abrechnung für den Veranstalter.

I-Motion sieht insbesondere im eigenen Facebook-Ticketshop einen neuen Vertriebsweg mit enormem Potenzial: „Durch die Kooperation mit ticketscript haben wir einen wichtigen Schritt in Richtung Social Media getan. Für uns steht außer Frage, dass Facebook einen wichtigen Verkaufskanal für die Zukunft darstellt“, so Nikolaus Schär, Gründer und Geschäftsführer der I-Motion GmbH.

Über die zusätzliche Standardintegration von Social Plugins zur Bewerbung von Events, haben Ticketkäufer die Möglichkeit, Ihr gesamtes Netzwerk mit nur einem Mausklick über Ihre Teilnahme an einem Event zu informieren.

„Wir freuen uns, dass die langjährige Zusammenarbeit mit I-Motion auf diesem Wege weiter gefestigt wird“, so Marco Meijer, Group Sales Director/CCO, ticketscript. „Unser Service wurde in den vergangenen Jahren von I-Motion bereits für viele Events erfolgreich genutzt. Wir bedanken uns für das Vertrauen und freuen uns auf die künftige exklusive Zusammenarbeit.“

Die beliebten E-Tickets werden somit erneut für alle kommenden I-Motion-Events, wie beispielsweise für die Ruhr-in-Love (25.06.2011 / Olgapark, Oberhausen) und die NATURE ONE (05. – 07.08.2011 / Raketenbasis Pydna, Kastellaun), erhältlich sein.

NEON TANZBAR

Der Pornoladenerbe, Resident-DJ und Initiator der Neon Tanzbar, lädt wieder zur

durchgedrehtesten Elektroparty Freiburgs ein. Gemeinsam mit Tobi Tobsucht entwickelte
sich die NEON TANZBAR über die vergangenen 2 Jahre in eine ständige Feierresidenz
für harten elektronischen Sound und feinste 80s Synthiedance-Schallwellen!

Offen für verschiedenste Einflüsse ist es bei der Tanzbar auch zur Regel geworden, mit
europaweiten oder Freiburgern Gast-DJs, die normalerweise nicht im Kamikaze auflegen,
neuesten elektri Klangwaren gerecht zu werden und für musikalische Abwechslung mit
ordentlich BamBam und Bohei in den heiligen Klubhallen des Kamikätzchens zu sorgen.
So haben bereits namhafte DJ-Duos wie Saint Pauli, The Sexinvaders oder wahre
Senkrechtstarter wie 2HandsUp, Macher der einzigartigen Neonix-Partyreihe in
Österreich oder The Stereo Youth, 2 grandiose und in der Schweizer Elektroszene
absolut angesagte Newcomer-DJs die Neon Tanzbar gerockt.

Am Sa. 27.05. wird die Neon Tanzbar nach langer Zeit wieder einmal einen alten Freund
an den Decks begrüßen dürfen – MACISTE von Fudder.de.
Vielen bekannt von zahlreichen Gigs bei der Sea of Love oder dem Fudder
PingPongClub, wird er gemeinsam mit den Herren Tobi Tobsucht und dem
Pornoladenerbe jede Menge Bass, eine Prise ElektroSwing und ein wenig Techhouse in
die Grundmauern des Kamikaze pumpen – DANCEFLOOR AHOI!

LineUp:

MACISTE (Fudder.de/Sea of Love/Freiburg)


Der Pornoladenerbe

&
Tobi Tobsucht


Ort: Klub Kamikaze
Eintritt: 5,- €
Musikstil: Elektro // Techhouse // Future Noize

weitere Infos: www.facebook.com/neontanzbar
Special: Für die ersten 100 Gäste gibt es einen Begrüssungsschnaps direkt
am DJ-Pult!

BASSKONFORMES LOTTERLEBEN

Samstag, 21.05.2010, KGB KLub Freiburg

Björn Peng und Der Pornoladenerbe präsentieren:

BASSKONFORMES LOTTERLEBEN
FREIBURG KONTROVERS

Basskonformes Lotterleben: Das ist No-Future im neuen Jahrtausend, Ravepunk, Exzess
und Prokrastination
. Wenn es für uns keine Rente mehr gibt, dann muss man eben das
Beste draus machen und sich jetzt schon kaputtrocken.
Aus diesem Grunde freuen wir uns sehr, zwei sehr originelle Vertreter unserer
Partyphilosophie an diesem Abend hinter den Turntables erleben zu dürfen –
RAUSCHMONZTER
aka.
Hitkicker Heinemann & Phonraum Berlin aka. Plemo
(UAE! No Records / Cologne / Berlin)
Rauschmonzter ist ein 2 Mann starkes DJ Orchester. Einzeln heißen die unglederten
Ochsenfrösche Hitkicker Heinemann und Phonraum Berlin aka. Plemo.
Wenn man Ihnen am Rücken leckt, dann erfährt man die stärksten Trips und Träume.
Musikalisch pflanzen die beiden einen Baum aus völlig unbekannten Hits und populären
Unbekannten. Die Beatles laufen nicht, oder, man weiß es nicht. Zelebriert werden
Tanzbretter aus der ganzen Welt. Oldschool Techno, Acid und Franzbrett bis Roby.
Alles derart zusammengefügt das Phil Collins wie Justice klingt, fast.

Plemo ist ehemals und immer noch Audiolith, aber gerade dabei sein neues Label „UAE!
No Records“ auf die Füsse zu stellen.

LineUp:
RAUSCHMONZTER live
aka.
Hitkicker Heinemann (UAE! NoRecords / Cologne)
&
Plemo (UAE! NoRecords / Audiolith /Berlin)

www.facebook.com/pages/Rauschmonzter/211395488888472
www.facebook.com/uae.norecords & http://plemo.blogsport.de/

Support:

Der Pornoladenerbe
www.basskonform.de
www.facebook.com/pages/DER-PORNOLADENERBE/451032495723

Eintritt: AK 5,- € // Einlass: 22.30 Uhr // Einlass ab 18 Jahren

Jan Delay & DISKO Nr.1

Die größte Funk-Disco-Dance Party in Baden-Württemberg (22.07.2010)

(Fotos, Quelle: Juri Junkov, stimmen.com)

Live-Bericht über das groovigste Ereignis des Lörracher Stimmen-Festivals 2010

Es tönt mächtig groovig aus der geilen Sound-Anlage, es erinnert ein wenig an Cameo’s Word Up aus den 80ern, da kommt Jan Delay und bringt mächtig Tanzstimmung mit „Rave against the machine“ und „Türlich türlich…“

Alles tanzt und bebt, da geht’s schon weiter mit Musikzitaten die nach „Everybooooody“ und so klingen… „Die Sonne scheint“, „Gustav Gans“ mit Anleihen aus den Samplesounds von Usher’s „Yeah“. Absolute, spitzen Soundcollagen und super Choreographien. Jan kündet aber schon seinen LETZTEN SONG an…???

Der geht aber mindestens 80 Minuten sagt er… und alles tanzt weiter:

„Füxxe“, „Das Boot“, „Large“, „Abschlussball“, danach wird’s ruhiger und reaggae-mäßiger: „Vergiftet“. Hier versingt sich der Star ein wenig, macht Späßle, weiter geht’s.

„Leben“, „Fremdscham“.

Spätestens bei „Showgeschäft“ wird jedem Jan’s musikalische Verwandtschaft mit Megafunker Prince bewusst.

„Ahn‘ ich gar nicht“ und „Raveheart“ heizen ein und bei „Disko“ darf auch das Publikum kräftig mitsingen, abwechselnd mit Jan Delay’s Falsett-Gesang.

Bei „Fäule“ kommen wieder bekannte und beliebte Soulpop-Zitate ala „Everybody dance now“… Hammermäßige Tanzeinlagen von den Disko-Girls… Alles was man zum Winken und Wedeln benutzen kann darf rausgeholt werden: Schals, Handtücher, Regenjacken, Müllsäcke, alles bewegt sich, Lörrach dreht durch und auf der Bühne hämmert „Oh Johnny“. Die LED-Wände geben Ihr Bestes, alle Highlights in Lichtshow transformiert…

Das Publikum fordert mehr… die Zugaben beginnen mit einer exzellenten Musikervorstellung, kleinen Soli und Stopps, alles groovt… Und der Wahnsinn sind die Chormädels, also die Tanzmädels, also die Soulsängerinnen, na ja jedenfalls die DISCO-NumberOne-Girls, als sie jede einen groovigen Reim auf „Lörrach“ rappen !!!

Zum Schluss wird klar „der Lörracher Marktplatz ist ja ganz schön, aber den reissen wir jetzt ab…“ mit „… in der Stadt“ und „wir machen das KLAR…“. Und noch ein Megafinale: 3. Zugabe, „Antichrist ist dead“ von Napalm Death…?…

Insgesamt ein Mega Dance- und Groove-Event der Superlative.
Vielen Dank, that’s Funk!
Der music-ivan.

Xaivier Naidoo – Stimmen 2010 Festival Lörrach

(Fotos, Quelle: Juri Junkov, stimmen.com)

Xavier Naidoo: am 24.07. 2010 beim Stimmen Festival »
Himmel auf Erden in Lörrach

Einer der absoluten Höhepunkte und natürlich total ausverkauft, war Xavier Naidoo am Samstag, am Marktplatz in Lörrach. Wenn dieser Künstler auf die Bühne geht, dann sieht man im Publikum, ab dem ersten Ton, nur glückliche Gesichter.

Daniel Stoyanov

Es begann schon mit einem hervorragenden Support-Act: Der junge Sänger Daniel Stoyanov begeisterte alleine und mit seiner Gitarre, die fröhliche Menschenmenge. Er hat einen extrem charmanten und markanten musikalischen Stil, sehr soulig, weiche Übergänge zwischen Kopf-und Bruststimme. Und eine wirklich erstaunliche Art Gitarre zu spielen. Wenn Sie den Film „Klang des Herzens“ kennen, dann wird Ihnen vielleicht die extravagante Art, mit der dort Gitarre gespielt wird noch in Erinnerung sein. So spielt auch Daniel, mit beiden Händen schlagend am Griffbrett (Tapping), Flageolett-Töne en masse, und unglaubliche Rhythmik. Das lernt man nicht beim Gitarrenlehrer, dass ist orchestrales Gitarrenspiel. Dazu gute deutsche Texte und vorallem ansteckenden Fun und Augenzwinkern in der Musik.

Leider wurde er viel zu forsch von einem Xavier-Backliner (Roadie) von der Bühne gescheucht, der wohl fand, dass ein Supportact nicht so wichtig sei. Im Falle eines Daniel Stoyanov war es eine wirkliche Bereicherung für jeden Anwesenden. Bleibt zu hoffen, dass Xavier und die Produzenten ihn weiterhin unterstützen, bis seine Bekanntheit groß genug ist.

Xavier Naidoo

Nun, was soll man zu Xavier noch groß sagen: Er hat die Message, er hat den deutschen Soul und er hat das Publikum total verzaubert. Seine Bühnen-Präsenz war enorm und wenn er auf der rechten Vorbühne ins Publikum reinlief, war kein Halten mehr auf dem Lörracher Festplatz.

Im Set waren alle Hits die man sich wünschen kann:

  • Mut zur Veränderung
  • Seeleute
  • Alles kann besser werden
  • Wo willst du hin
  • Führ mich ans Licht
  • Bist du am Leben interessiert
  • Gib dich nicht auf
  • Söldnerlied
  • Das war noch nicht alles
  • Into deep
  • Ich brauch dich
  • Bevor du gehst
  • Zeilen aus Gold
  • 20.000 Meilen
  • Ich kenne nichts
  • Bitte hör nicht auf zu träumen

Natürlich wussten die Fans, die völlig begeistert „Zugabe“ schrien, dass da noch ein paar bekannte Megahits fehlen. Und natürlich gab es noch ein langes Zugaben-Set. Xavier überraschte sein Publikum auch immer wieder mit schnellen und superlässig absolvierten HipHop-Moves und Tanzeinlagen. Die Band spielte sehr genaue und tüftelige Arrangements, perfekt wie im Studio und trotzdem mit gutem Live-Charakter.

  • Himmel über Deutschland
  • Sie sieht mich nicht
  • Was wir alleine nicht schaffen
  • DIESER WEG (mit Deutschland-Flagge umgehängt – zum abschied noch:)
  • Und wenn ein Lied…

Das Publikum war glücklich, alles bestens. Der Sound war stellenweise ein wenig zu familienfreundlich, sprich, nicht allzu druckvoll, manchmal sogar zu leise. Ich war manchmal hinten im Gelände, manchmal vorne in der ersten Reihe und trotzdem konnte man Xaviers Ansagen kaum verstehen. Aber wenn er sang, dann stand seine Stimme wie eine 1 im Raum (und auf dem Platz). So gesehen und weil ja auch wirklich viel junges Publikum da war, ist ein eher zu sanfter als zu lauter Sound schon vertretbar. Wie gesagt, seine Singstimme war überall präsent und kräftig.

Meiner Freundin hat es auch super gefallen, was wiederum mir sehr gefiel, denn sie will eigentlich schon seit 10 Jahren mit mir auf ein Xavier Konzert… Music-Journal und dem hevorragenden Presseteam des Burghof Lörrachs sei gedankt, ein fantastischer Abend für uns und Dank Xavier & Band, auch für abertausende Besucher.

Der music-ivan.