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| Projekt
"Förderung der Musikkultur bei Kindern" der Bertelsmann Stiftung www.bertelsmann-stiftung.de |
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Seit vielen Jahren engagiert sich die Bertelsmann Stiftung vor allem in den Bereichen Wirtschaft, Staat und Verwaltung, öffentlliche Bibliotheken, Medien, Politik, Medizin und Gesundheitswesen. 1987 wurde der von der Stiftung getragene internationale Gesangswettbewerb "Neue Stimmen" ins Leben gerufen und soeben das Projekt "Förderung der Musikkultur bei Kindern". Im Tätigkeitsbericht
1996/97 der Stiftung heißt es: "Der Musikunterricht in deutschen
Schulen scheint zunehmend an den Rand gedrängt zu werden. In Einzelfällen
werden bereits 80 Prozent des Musikunterrichts fachfremd unterrichtet
oder fallen gänzlich aus. Experten schreiben der Musikerziehung jedoch
einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zu, da Gemeinsinn, Zusammengehörigkeitsgefühl,
aber auch Kreativität durch gemeinsames Singen und Musizieren geschult
und gefördert werden. Die Bertelsmann Stiftung möchte daher
in Zukunft diesem Thema einen Schwerpunkt widmen. Nach mehreren Expertengesprächen und jahrelangen Vorverhandlungen zwischen der Stiftung und dem zuständigen Ministerium in Düsseldorf wurde am 24. Juni 1999 im Rahmen einer Auftaktveranstaltung mit Liz Mohn (Mitglied des Beirates der Bertelsmann Stiftung) und Gabriele Behler (Ministerin für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen) der Startschuß für das Projekt gegeben, das sich über sechs Jahre erstrecken soll und bei dem u.a. Hochschullehrer, Lehrerinnen und Lehrer, Schulräte und Schulrätinnen mitwirken. In der Konzeptbeschreibung heißt es u.a.:
Als Ziele des Projektes werden u.a. genannt: In Bezug auf die Kinder:
In Bezug auf die am Projekt teilnehmenden Lehrerinnen von fünf ausgewählten nordrhein-westfälischen Grundschulen:
Wichtig für das auf mehrere Jahre hin geplante Projekt ist die Teilnahme von Kindergärten. So ist es ein weiteres Ziel des Projektes, durch Bereitstellung und Erprobung geeigneten Materials sowie durch Fortbildung auch ErzieherInnen Hilfen anzubieten.
Siegmund Helms |