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Hierzu reicht uns der Musikmarkt die Hand. Die Fusionsstile, die bereits spätestens in den 70er Jahren die Rock- und Popmusik (Classic-Rock, Jazz-Rock, Folk-Rock, Electric-Rock u.a.) geprägt haben, bieten einen guten Anknüpfungspunkt, um den Horizont der SchülerInnen zu weiten und die Bereitschaft zu wecken, über den "Tellerrand" des eigenen Musikkonzeptes hinauszuschauen (4) Auch die aktuelle "Szene" offeriert zahlreiche Ansatzpunkte für Crossover-Bezüge. So erscheinen gegenwärtig zahlreiche Cover-Versionen alter Titel (5) , in der Dark-Szene werden Heavy Metal Sounds mit Sinfonik, Mittelaltermusik, Jazz und Avantgarde verschmolzen (6), die Ethno-Musik verbindet beispielsweise afrikanische Musik und Popmusik, Techno-Titel binden etwa Musik von Hildegard von Bingen ein (7) oder der Hip-Hop nimmt sich klassischer Musik an (8). In Anlehnung an Coolios "C U When U Get There" und "Everything´s Gonna Be Alright" von Sweet Box - beide "Crossover-Hits" bedienen sich altbekannter "Barock-Hilights" (Pachelbel-Kanon, Bach-Air) - soll mit den Schülern ein Rap erarbeitet werden. Ziel ist es, die Schüler dafür zu öffnen, sich mit der Epoche des Barock genauer auseinander zu setzen. Dabei soll versucht werden, die oben angeführten Diskrepanzen durch vielfältige Umgangsweisen (emotional, motorisch, handlungsorientiert) zu minimieren. Diese Unterrichtseinheit ist sowohl als Einstieg als auch als Abschluss einer Sequenz über "Barock" oder "Händel" denkbar. |