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23.02.2000
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Schwierigkeiten mit der Analyse Im Musikunterricht hat sich die Situation des Lernfelds "Werkbetrachtung" oder "Werkerschließung" in den vergangenen Jahren stark verändert. Die traditionelle Analyse "zieht" nicht mehr. Sie besaß nie sehr viele begeisterte Verfechter. Zu stark war der Bruch, den Lehrkräfte und Schüler zwischen dem "Reden über Musik" und dem ästhetischen Erleben der Musik empfanden. Die Schwierigkeiten haben sich zugespitzt. Veränderte Wahrnehmungsgewohnheiten und Bedürfnisse führten dazu, dass Musikpädagogen ständig auf der Suche nach Methoden der Werkerschließung sind, die attraktiv und animierend erscheinen, ohne den Anspruch traditioneller "Analyse" völlig aufzugeben. Konstante dieser Bemühungen ist das Ziel, kognitive Lernziele mit ästhetisch-affektiven zu verbinden. Die Verarbeitung von Erkenntnissen und Erfahrungen soll nicht nur rational-verbal, sondern auch mit künstlerischen Mitteln erfolgen. Kreative Aufgaben in Bezug auf die behandelte Musik sollen dazu anregen, nicht nur über das Vorgefundene nachzudenken und es zu analysieren, sondern mit dem Material selbst umzugehen und dabei Phantasie, Spaß und Produktivität freizusetzen.
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