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Die Wurzeln der Star Wars - Geschichte
"Die
Fahrt des Heros"
"Die
Fahrt des Heros":
"Zuerst verlässt der Held die Alltagswelt, in der er bis zum Beginn der Geschichte sein Leben gefristet hat; dann muss er in der neuen Welt, durch die ihn seine Reise führt, eine Reihe von Prüfungen bestehen und Hindernisse überwinden, um sich die Initiation in Daseinsformen zu verdienen, die ihm bislang unbekannt waren; am Ende steht die Rückkehr des Helden, so dass er andere an seinem erworbenen Wissen teilhaben lassen kann." (Henderson 1998, 19) Über die drei Folgen der ersten Trilogie hinweg wird Luke Skywalker dabei von einem unwissenden Jüngling zum Mann reifen, schließlich als Anführer der Rebellenarmee die entscheidenden Schritte im Kampf gegen die ominöse "Dunkle Macht" unternehmen. Typisch für Geschichten dieser Art ist dabei die Assistenz eines weisen alten Mannes, der dem jungen Helden als Berater zur Seite steht. Merlins Rolle aus der alten Artus-Sage übernimmt hier der alte Obi-Wan Kenobi (dessen eigene Reifung zum selbständig Handelnden "Episode I" zeigt), Mitglied jener ominösen Kaste der Jedi-Ritter, die als Inhaber der noch ominöseren allumfassenden "Macht" den Kampf gegen das Böse aufgenommen haben. Obi-Wan ist es schließlich auch, der Luke Skywalker das (Laser-)Schwert seines Vaters übergeben wird. Auch der "Heldengefährte" (hier in Gestalt des Schmugglers Han Solo [Harrison Ford]), der dem Helden zur Seite steht, die "Rettung der Prinzessin" (hier der Rebellenprinzessin Leia, konsequent in Weiß gekleidet als Antipodin des an Nazioffiziere erinnernden, ständig in Schwarz gekleideten "Darth Vader" als Vertreter der "Dunklen Seite"), die "Versöhnung mit dem Vater" (im abschließenden Teil der ersten Trilogie, in der Luke Skywalker und sein Vater, ehemals selbst Jedi-Ritter, dann jedoch der Versuchung des Bösen und der absoluten Macht erlegen und zu der grotesken Gestalt des "Darth Vader" mutiert, Frieden schließen) und einiges mehr, das Mary Henderson aufzählt, lassen sich hier auf die STAR WARS-Serie übertragen.
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