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Soweit die Geschichte, die zu erzählen dem Verfasser ein eingeschränktes Vergnügen bereitet, deren Kenntnis für das Verständnis der filmmusikalischen Dramaturgie jedoch unverzichtbar ist. Für den Zuschauer selbst mag sie Nebensache sein: Selbst in der "Pro"-Rubrik der Zeitschrift CINEMA bestätigt der Kritiker, die Story des Films sei eigentlich nur "Nebensache" (Stahl 1999, 48)(3), die Spielfilmsequenzen würden lediglich für die "unvermeidliche Handlung zwischen den Actionszenen sorgen". Der Kritiker des "Contra"-Textes ist da weitaus deutlicher, unterstellt in seiner weitgehend ironisch gehaltenen Stellungnahme schon einem elfjährigen Zuschauer, er wäre "für diese Art von Kino" schlichtweg unterfordert (Huschke 1999, 46)(4). George Lucas weist den Vorwurf von Kritikern zurück, "Episode I" sei mit seiner Goofy-Figur, computer-generierten Charakteren und Schlachten wie vom Display eines Videospiels viel zu sehr ein reiner Kinderfilm: "I don´t think it´s any more kid-friendly than any other Star Wars movies. Star Wars ist basically a series for children - that´s what it´s always been. I´ve toned down the violence." (Lucas, nach Film Review 1999, 80)(5) Einen
Kinderfilm zu machen, muss jedoch mitnichten heißen, auf einen
nachvollziehbaren dramaturgischen Ablauf der Ereignisse zu verzichten.
Wer eine Vorgeschichte erzählt, erzählt damit auch eine
Geschichte, mag sich Lucas gedacht haben, und damit hat man automatisch
so filmtypische, dramaturgisch unverzichtbare Dinge wie einen "Plot".
Aber so einfach ist es nicht. Das Problem scheint zu sein, dass Lucas
wie in einer Art "Abhakliste" aufgezählt hat, welche
der in der ersten Trilogie vorkommenden Figuren in "Episode I"
eingeführt werden sollen. Einen Film ergibt diese Addition noch
nicht.
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