06.12.2000

 

Zweimal - zweimal sollte man ihn sich vielleicht doch anschauen, John Lucas Film "STAR WARS - Episode I. Die dunkle Bedrohung", den "most-eagerly-awaited film of the 1990s" (Film Review 1999, 80)(1). Einmal um sich ein eigenes kritisches Bild zu machen von dieser Fortsetzung der STAR WARS - Trilogie der späten 70er, frühen 80er Jahre, diesem "Symbol schlechthin für die Artifizialität der Popkultur" (Lau 1997)(2) , das über seine enorme Popularität dazu beitrug, die als überholt geglaubte symphonische Filmmusik von Hollywoods "Goldener Zeit" der 30er und 40er Jahre als das Idiom der Neuzeit wiederzubeleben. Ein zweites Mal aber zusammen mit einem Kind oder mehreren Kindern.

Zweimal also, auch wenn es mehr als schwer fallen mag, George Lucas, diesem Mann, der mit "American Graffiti" von 1973 einen der bezauberndsten Filme über den Prozess des Erwachsenwerdens und der Abnabelung geschaffen hat, jetzt aber vor lauter Geldzählen das Geschichten-Erzählen verlernt hat und die Kinobesitzer für die Aufführung seines aktuellen Filmes mit Knebelverträgen schockiert hat, die manche an einen Boykott dieses zu erwartenden Megasellers haben denken lassen, so viel Geld ins Portemonnaie zu werfen. Aber nun zur Sache selbst.