Verkabelungsszenarien

Es sollen nun einfache Setups vorgestellt werden, die schulischen Anforderungen in der Regel genügen. Wünschenswert wäre es, wenn mit Hilfe eines "Beamers" (dient der Projektion des Bildschirminhalts) Arbeitsvorgänge projiziert werden können.

a) Beispiel 1: PC mit Soundkarte und MIDI-Klaviatur


Der Multimedia-PC übernimmt die Klangerzeugung, die MIDI-Klaviatur dient der Eingabe und Kontrolle der Parameter. Ein solches System ist überschaubar und mit relativ geringen Anschaffungskosten verbunden. Für den MIDI-Einsatz genügen auch ältere Computer / Prozessoren, da hierbei nur ein geringer Rechenaufwand entsteht. Als Sonderzubehör muss lediglich das Adapterkabel gekauft werden (ca. 50 DM), welches die Verbindung zwischen Klaviatur und Soundkarte herstellt.

Kabel 1

Dieses wird mit dem entsprechenden Anschluss an der Soundkarte

Karte 1

und dem Ausgang der Klaviatur verbunden.

Achtung: Die Bezeichnung kann verwirren. Das Kabelende, auf dem MIDI-IN zu lesen ist, gehört in den MIDI-OUT der Klaviatur!

Sollten sich die Computer-Arbeitsplätze im regulären Klassenraum befinden und der Differenzierung in bestimmten Unterrichtsphasen dienen, so empfiehlt sich zusätzlich die Anschaffung von 2 Kopfhörern pro System. (Diese Forderung findet u.a. auch bei: Jerrentrup 1990, S. 284/ 285/ Friebe´s Ansatz "CAMPAC" 1990 S. 350- 356)

b) Beispiel 2: PC und Keyboard mit eigener GM Klangerzeugung

Im zweiten Beispiel dient das Keyboard sowohl als Eingabeinstrument als auch zur Wiedergabe der fertigen Transkripte und Playbacks. Hierzu sollte eine interne oder externe MIDI-Interface Karte angeschafft werden, um auch mehrere Keyboards durch die THRU-Verschaltung miteinander kombinieren zu können. In diesem Beispiel sind als Sonderanschaffung die beiden (bei der Reihenschaltung drei und mehr) MIDI Standardkabel zu nennen.

Auch hier können Kopfhörer (direkt über einen Y-Stecker an das Keyboard) eingesetzt werden. Die benötigte Rechnerleistung (Performance) liegt auf gleich niedrigem Niveau.