Schlagzeilen des Tages von pressetext CTO/M-Blocks/HTC/“Art as Therapy”/Mobile Werbung

vom 07.10.2013 17:10 Uhr

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Top-Story des Tages

*  Gebiss-Steuerung: „Split“ revolutioniert Musikhören Innovativer MP3-Player macht lästigen Kabelsalat überflüssig (pte20131007016)

HIGHTECH

1. Albrecht Kraas ist neuer CTO der maincubes one Rechenzentren maincubes setzt neue Standards für Leistung, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit (pts20131007017)
2. Robo-Würfel bauen sich selbst zusammen „M-Blocks“ kommen ohne äußere bewegliche Teile aus (pte20131007004)

BUSINESS

1. HTC sieht Weihnachten als „größte Herausforderung“ Nach Verlusten im ersten Quartal weiter kaum Besserung in Sichtweite (pte20131007013)

MEDIEN

1. Kunsttherapie-App „Art as Therapy“ erbobert Web Ausgewählte Werke spenden Nutzern Trost durch Hintergundstorys (pte20131007015)
2. Mobile Werbung: Cookies verlieren an Bedeutung Marketer wollen Konsumenten verstärkt auf ihren Handys erreichen (pte20131007001)
https://www.pressetext.com/news/20131007016 pte20131007016Forschung/Technologie, Produkte/Innovationen

GEBISS-STEUERUNG: „SPLIT“ REVOLUTIONIERT MUSIKHöREN

Innovativer MP3-Player macht lästigen Kabelsalat überflüssig Ohrstöpsel: Wiedergabe der Musik nach Trennung (Foto: kickstarter.com)

Ohrstöpsel: Wiedergabe der Musik nach Trennung (Foto: kickstarter.com)

Miami (pte/07.10.2013/13:59) Der MP3-Player „Split“ des Start-ups Greenwingaudio https://greenwingaudio.com könnte das Musikhören in Zukunft völlig neu erfinden. Das Device besteht lediglich aus zwei Ohrstöpseln, die mithilfe des Gebisses gesteuert werden können. Da die Stöpsel nicht wie sonst üblich durch ein Kabel verbunden sind, gehört das lästige Entwirren des Kabelsalates, das den täglichen Musikgenuss trübt, endgültig der Vergangenheit an.

Beschleunigungsmesser setzt Kommandos um

Die zwei kleinen Ohrstöpsel verfügen über einen Miniatur-Speicherchip, auf dem sich die hochgeladene Musik befindet. Da die Ohrhörer magnetisch sind, beginnt die synchrone Wiedergabe der Lieder erst, sobald die beiden voneinander getrennt werden. Das Einzigartige an diesem Gerät ist vor allem seine Steuerung, welche über das Gebiss erfolgt. Durch die Bewegung des Kiefers wird eine Vibration erzeugt, die mithilfe eines Beschleunigungsmessers in den entsprechenden Befehl umgesetzt wird.

Beißt der Nutzer seine Zähne einmal zusammen, so wird auf den nächsten Song weitergeschaltet. Wird zweimal hintereinander aufeinandergebissen, so kann die Lautstärke reguliert werden. Dabei gibt es die nur die drei Auswahlmöglichkeiten leise, mittel und laut. Um den MP3-Player bedienen zu können, genügt den Entwicklern zufolge ein leichtes Aufeinanderbeißen, dabei muss der Mund nicht vollständig geöffnet werden.

Geringe Speicherkapazität als Nachteil

Das Split-System kann durch einmaliges Tippen auf den rechten Stöpsel sowohl verriegelt als auch entriegelt werden. Derzeit ist der MP3-Player nur mit einer Speicherkapazität von 256 Megabyte, was ungefähr 24 Liedern entspricht, erhältlich. Das Einsammeln von Investitionskapital erfolgt über Kickstarter. Bereits in den ersten zwei Tagen ist es den Herstellern gelungen, 30.000 Dollar (umgerechnet rund 22,000 Euro) einzunehmen. Damit rückt das Ziel von 435.000 Dollar (etwa 320,200 Euro) nach einem Monat in greifbare Nähe.

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pts20131007017Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen

ALBRECHT KRAAS IST NEUER CTO DER MAINCUBES ONE RECHENZENTREN

maincubes setzt neue Standards für Leistung, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit Albrecht Kraas (Copyright: maincubes one)

Albrecht Kraas (Copyright: maincubes one)

Frankfurt (pts/07.10.2013/14:00) Albrecht Kraas startet als neuer CTO bei maincubes one, dem Frankfurter Betreiber für Hochleistungs- und Hochsicherheits-Rechenzentren. Der diplomierte Informatiker bringt Erfahrung im Internet-Business seit 1992 ein und war vor seiner neuen Position bei maincubes one europäischer CTO bei euNetworks, wo er unter anderem auch die Leitung der Rechenzentren verantwortete. Bei maincubes one leitet Albrecht Kraas die Planung, den Bau und den Betrieb aus strategischer und operativer Sicht. maincubes one wird nach neuen Maßstäben geplant und gebaut, um außergewöhnlich hohe Leistungsdichten, Sicherheitsansprüche und Effizienzwerte zu erfüllen.

„Rechenzentren sind ein wichtiger Motor der deutschen und internationalen Wirtschaft und es wird Zeit, dass in diesem Bereich ein wesentlicher Innovationsschritt unternommen wird. Herkömmliche Rechenzentren werden kurz- beziehungsweise mittelfristig zu wenig Leistung bieten und vor allem im Betrieb viel zu teuer sein. Alte Konzepte müssen über Bord geworfen und neue Niveaus an Leistung und Effizienz erreicht werden. maincubes one hat für seine Innovationen bereits 2012 den deutschen Rechenzentrumsspreis erhalten und wir werden eines der ersten Rechenzentren weltweit sein, das in diesem Umfang auch nachhaltig neue Maßstäbe für Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Sicherheit setzt“, resümiert Albrecht Kraas, CTO bei maincubes one.

Vor maincubes one und euNetworks war Albrecht Kraas in unterschiedlichen Managementpositionen unter anderem bei AboveNet, World Switch (Global Switch) und CNI Communications Network International (heute Vodafone).

Über maincubes one Die maincubes one GmbH ist ein deutsches Rechenzentrumsunternehmen und hat seinen Hauptsitz in Frankfurt am Main. maincubes steht für eine neue Rechenzentrumsgeneration, bei der Leistung und Wirtschaftlichkeit in einem deutlich verbesserten Verhältnis als üblich zueinander stehen. Mit maincubes werden Flächenkosten und Betriebskosten eingespart und zugleich das Niveau an Betriebssicherheit, Rechtssicherheit und technischer Sicherheit auf ein neues Niveau gebracht. Zudem garantiert maincubes höchste Energieeffizienz durch ein neuartiges Raumdesign in Verbindung mit innovativer Technologie. Neben Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Effizienz steht maincubes auch für Nachhaltigkeit und einen ökologischen
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Pressekontakt: maincubes one GmbHGunter PapenbergSales & Marketing
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ROBO-WüRFEL BAUEN SICH SELBST ZUSAMMEN

„M-Blocks“ kommen ohne äußere bewegliche Teile aus Würfelspiele: Basteln am
Roboter-Design (Foto: MIT, M. Scott Bauer)

Würfelspiele: Basteln am Roboter-Design (Foto: MIT, M. Scott Bauer)

Cambridge (pte/07.10.2013/06:15) Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) https://mit.edu haben Roboter-Würfel entwickelt, die sich selbstständig zu größeren Strukturen zusammenbauen können. Die wirkliche Besonderheit dabei ist der einfache Aufbau dieser Bausteine – denn die sogenannten „M-Blocks“ haben keine beweglichen Teile. Dass sie dennoch aneinander entlang klettern oder in die Luft springen können, verdanken sie einem Schwungrad und Magneten im Inneren. Das hat einen Preis: Die Roboter können nicht jederzeit einfach stehenbleiben.

Instabil zum Erfolg

Bisherige modulare Roboter-Systeme, die sich selbst in verschiedenen Konfigurationen zusammenbauen können, waren laut MIT-Postdoc Kyle Gilpin „statisch stabil“, wenn sich Teile verschieben. „Man kann die Bewegung jederzeit anhalten, und sie bleiben, wo sie sind“, erklärt er. Von eben diesem Prinzip hat sich das Team um die Robotik-Professorin Daniela Rus nun verabschiedet. Zeitweise fliegen einzelne Würfel praktisch frei durch die Luft. „Wir verlassen uns auf die Magnete, um sie nach der Landung auszurichten. Das ist einzigartig an diesem System“, so Gilpin.

Dafür, dass sich ein M-Block überhaupt bewegt, sorgt ein Schwungrad mit bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute. Wird dieses abgebremst, überträgt es ein Drehmoment auf den Würfel, durch das sich dieser bewegt. Damit ein M-Block dabei sicher ans Ziel kommt, sind entlang seiner Kanten Zylindermagneten angebracht. Diese können sich so drehen, dass zwei M-Blocks einander immer entgegengesetzte Magnetpole zuwenden und dadurch gut aneinander halten. Zudem sind die Kanten so geformt, dass die magnetische Verbindung gerade im instabilsten Augenblick während einer Kippbewegung besonders stark ist. Magneten an den Seiten wiederum halten ruhende Würfel zusammen.
Nützlich in allen Größen

Prinzipiell hoffen die Forscher, dass sich ihr modulares System dank des einfachen Aufbaus weiter miniaturisieren lässt – im Idealfall bis hin zu Mikro-Roboterschwärmen, die sich annähernd so frei selbst neu zusammensetzen können wie der Flüssigmetall-Androide T-1000 im Film „Terminator 2“. Eben hier verspricht der neue Ansatz einen großen Vorteil. „Bei den meisten modularen Systemen kann sich ein Einzelmodul nicht allein fortbewegen“, erklärt Gilpin. Ein M-Block dagegen kann selbständig zu seinem Schwarm zurückkehren – ein wenig wie abgetrennte Teile zum T-1000.

Auch ein verbessertes System mit Bausteinen der aktuellen Größe hat nach Ansicht des MIT-Teams großes Anwendungspotenzial. Beispielsweise könnte ein Schwarm Würfel in Notfällen beschädigte Brücken vorübergehend reparieren oder sich auf Baustellen in der jeweils erforderlichen Gerüstform aufbauen. Was genau die M-Blocks bereits können, werden die Forscher jedenfalls im Rahmen des IEEE/RSJ International Conference on Intelligent Robots and Systems https://iros2013.org näher vorstellen.

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HTC SIEHT WEIHNACHTEN ALS „GRößTE HERAUSFORDERUNG“

Nach Verlusten im ersten Quartal weiter kaum Besserung in Sichtweite HTC One: Flaggschiff-Modell hilft wider Erwarten nicht (Foto: htc.com)

HTC One: Flaggschiff-Modell hilft wider Erwarten nicht (Foto: htc.com)

Taipeh/Taoyuan (pte/07.10.2013/11:43) Der taiwanesische Mobiltelefonhersteller HTC https://htc.com stimmt seine Anteilseigner auf ein weiteres schwieriges Geschäftsquartal ein. Wie die Verwaltungsratschefin des Unternehmens, Cher Wang, heute, Montag, bekannt gegeben hat, würden die kommenden beiden Monate die „größte Herausforderung“. Damit setzt der Konzern womöglich seine suboptimale Ertragslage weiter fort. Auch das Flaggschiff-Modell HTC One konnte den Abwärtstrend nicht stoppen.

Nur drei Prozent Marktanteil

HTC hat wegen der anhaltenden Absatzschwäche im dritten Geschäftsquartal ein Minus von 2,97 Mrd. Taiwan-Dollar (über 74 Mio. Euro) zu verbuchen gehabt. Das war der erste Verlust seit der Gründung des Konzerns im Jahr 1997. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um fast ein Drittel auf 47,05 Mrd. Taiwan-Dollar (1,18 Mrd. Euro). Die geschäftlichen Probleme belasten HTC nun bereits seit einem Jahr. Selbst PR-Kampagnen mit Hollywood-Stars brachten nichts.

„Wir haben wirklich die beste Technologie und das beste Produkt“, sagte die HTC-Managerin in einem TV-Interview mit dem Nachrichtendienst Bloomberg und fügte hinzu: „Wenn wir besser kommunizieren, werden die Verbraucher das erkennen, weil sie spüren, dass unsere Geräte die besten sind.“ Die derzeitige Marktsituation sieht für HTC allerdings weniger rosig aus. Der Marktanteil der Taiwanesen liegt Expertenschätzungen nach bei knapp drei Prozent.

Microsoft macht klare Avancen

Der in Taoyuan beheimatete Technologieriese setzt bei seinen Smartphones auf das Google-Betriebssystem Android, das vor allem Branchengrößen wie Samsung Profite bringt. Erst in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Microsoft sein Betriebssystem Windows Phone HTC gegenüber Android zu einem günstigeren Preis anbieten würde. Lizenzgebühren würden gesenkt oder fallen gelassen. Microsoft will so sein Betriebssystem auf mehr Geräte bringen.

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KUNSTTHERAPIE-APP „ART AS THERAPY“ ERBOBERT WEB

Ausgewählte Werke spenden Nutzern Trost durch Hintergundstorys Gemälde: kann bei Kummer helfen (Foto: twotwentyseven.com)

Gemälde: kann bei Kummer helfen (Foto: twotwentyseven.com)

Zürich/Hamburg (pte/07.10.2013/12:41) Kunst als Therapie stürmt das Internet. Dank einer neuen Anwendung können Hilfesuchende von der innovativen Behandlungsform online profitieren. Die App „Art as Therapy“ https://bit.ly/17EOCxW ist vom britisch-Schweizerischer Schriftsteller Alain de Botton entwickelt worden und kann auf jedem beliebigen Browser genutzt werden. Bei dieser Applikation dienen die Kunstwerke primär dazu, Zugang zu den Betroffenen zu finden und diesen bei ihren Lebenskrisen durch handverlesene Botschaften und Hintergrundstorys zu unterstützen.

Kein Ersatz für Psychotherapie

Experten warnen dennoch vor den Nachteilen dieses Programms. „Diese Anwendung stellt ausschließlich eine mechanische Möglichkeit dar, die keinesfalls als Ersatz zu einer herkömmlichen psychologischen Behandlung herangezogen werden sollte. Obwohl derartige Apps zum Nachdenken über hilfreiche Lösungsansätze anregen können, werden individuelle Problematiken, die meist eine professionelle Psychotherapie erfordern, vernachlässigt“, unterstreicht Psychologe Michael Thiel https://psychologethiel.de im pressetext-Interview.

Aus diese Gründen sei diese Software vor allem für Menschen, die unter tief sitzenden psychischen Beschwerden leiden, ungeeignet. „Wenn jemand unter schweren Depressionen leidet oder sogar selbstmordgefährdet ist, könnte ein Bild, welches nicht sorgsam ausgewählt ist, ein zusätzliches Risiko darstellen“, erläutert Thiel. „Mein Fazit ist daher, dass diese App durchaus eine Bereicherung für jene sein kann, die sich mit gewissen Themen auseinandersetzen wollen, psychisch relativ stabil sind und sich keine vollkommene Veränderung davon erwarten“, so Thiel.

Hilfe bei alltäglichen Belastungen

Dabei können die Nutzer zwischen spezifischen Bereichen wie zum Beispiel Politik, Liebe und Arbeit entscheiden, welche sie in ihrem Leben als besonders belastend empfinden. Anschließend kann von mehreren Sätzen, die zu der entsprechenden Kategorie zur Auswahl stehen, jener angeklickt werden, der die Sorgen des Betroffenen am ehesten trifft. Schlussendlich erscheint das zu dieser Problematik passende Kunstwerk mit detaillierter Hintergrundgeschichte, wodurch dem User Trost gespendet werden soll.

Diese spezielle Form der psychologischen Behandlung, in der Gemälde, Skulpturen und andere Kunstwerke zum Einsatz kommen, um den Umgang mit alltäglichen Strapazen zu erleichtern, erfreut sich heutzutage zunehmend wachsender Beliebtheit. Erstmals haben Hilfesuchende auch die Möglichkeit, dieses einzigartige Angebot über das Internet zu nutzen. Die künstlerischen Darstellungen werden dabei entweder aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte oder der Botschaft, welche die dem Rezipienten vermitteln, selektiert.

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MOBILE WERBUNG: COOKIES VERLIEREN AN BEDEUTUNG

Marketer wollen Konsumenten verstärkt auf ihren Handys erreichen Handy:
neues Ziel für innovative Werbung (Foto: pixelio.de, Rödi)

Handy: neues Ziel für innovative Werbung (Foto: pixelio.de, Rödi)

San Francisco (pte/07.10.2013/06:00) Individualisierte Werbung auf mobilen Geräten ist nur ohne Cookies möglich, was viele Marketer vor Herausforderungen stellt. Verteidiger der Privatsphäre befürchten, dass Konsumenten keine Ahnung davon haben, wie viele ihrer privaten Informationen sich auf den Handys befinden und wie viel davon durch Downloads von Apps, normales Surfen oder den täglichen Umgang mit den Geräten zugänglich wird.
Das Interactive Advertising Bureau https://iab.net hat deswegen eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Sie soll die Zukunft von Cookies und Alternativen untersuchen. Grund dafür ist, dass die derzeitige Situation für alle Beteiligten als Verlustgeschäft angesehen wird. Google überlegt gerade bei Chrome eine anomyne Kennung hinzuzufügen, die helfen soll, Werbung basierend auf besuchten Websiten zu platzieren.

Nichtsahnende Konsumenten

Laut Jennifer King von der University of California https://berkeley.edu haben viele keine Ahnung davon, was Tracking eigentlich bedeutet, egal ob es sich um den Browser oder ein mobiles Gerät handelt. Zusätzlich bleibt das, was geschieht, laut der Wissenschaftlerin für sie auch völlig unsichtbar.

Drawbridge https://drawbrid.ge zum Beispiel ist eines von mehreren Start-ups, das ermittelt hat, wie man Menschen auch ohne Cookies auf der Spur beiben kann. Vor allem geht es aber auch darum festzustellen, dass ein Handy, der Computer im Büro, der Computer zu Hause und auch der Tablet zu ein und derselben Person gehören und das auch dann, wenn diese Geräte nicht miteinander in Verbindung stehen.

Tracking als nutzbringender Weg

Laut Drawbridge-COO Eric Rosenblum wird das Verhalten beobachtet und dieses Profil mit den mobilen Geräten verbunden. Tracking hört Rosenblum in diesem Zusammenhang nicht gerne. „Das ist ein schmutziges Wort.“ Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen bisher 1,5 Mrd. Geräte auf diese Art und Weise miteinander in Verbindung gebracht.

Die Werbung, die auf dem Handy erscheint, ist mit den Seiten abgestimmt, die auf dem Computer besucht wurden. Sucht man also auf dem Bürocomputer nach einem Urlaubsziel auf Hawaii, könnte die Werbung für eine passende Destination am Abend bereits auf dem Handy erscheinen.

Je mehr User, desto mehr Potenzial

Für Werber waren Handys lange Zeit lang eine begehrte Informationsquelle. Aber erst jetzt nutzen neue Firmen wie Drawbridge oder auch Flurry https://www.flurry.com, Velti https://velti.com und SessionM https://sessionm.com dieses Wissen. Großteils geschieht das über das Überwachen der benutzen Apps und der besuchten Orte.

Damit wird es für Handynutzer noch schwerer, sich der Werbung von Unternehmen zu entziehen. Die Bandbreite reicht hier von Versicherungen bis hin zum Schuhmacher. Zu den Unternehmen, die auf die neue Technologie setzen, gehören Ford Motor, American Express, Fidelity, Expedia, Quiznos und Groupon.

„Früher haben wir beim Targeting gesagt: Frauen zwischen 25 und 45“, erklärt David Katz, ein Mitarbeiter von Fanatics https://fanatics.com . „Heute sagen wir ihnen nur noch, bringt uns User.“ Die vergangenen Jahre beruhten mit digitaler Werbung großteils auf Cookies. Da sie aber weder bei Handys noch Tablets wirklich funktionierten, wurden Alternativen gesucht.

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Aussender: pressetext.redaktionAnsprechpartner: Michaela MonscheinE-Mail:
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